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Dupuytrensch’sche Kontraktur

Bei dieser Erkrankung leiden die Patienten unter gutartigen Knoten- und/oder Strangbildungen in der Hohlhand und entlang der Finger. Diese Veränderungen sind meistens schmerzfrei. Häufig kommt es im Verlauf der Zeit allerdings zur sog. Beugekontraktur der Finger. Die Finger können dann nicht mehr gestreckt werden. Im AESTHETICUM bietet Ihnen Priv.-Doz. Dr. Erne, Experte für Handchirurgie in München, operative und wenig invasive Behandlungstechniken an. Regelmäßig nimmt er zudem als Referent an Fachtagungen zum Thema teil. Sehen Sie hier zwei Vorträge von Dr. Erne zur Dupuytrensch’schen Kontraktur:

Partielle Fasziektomie

Die partielle Fasziektomie ist die häufigste operative Behandlungstechnik für die Dupuytren’sche Kontraktur. Das Stranggewebe wird vollständig entfernt. Der Operateur trägt während des Eingriffes eine Lupenbrille, um feinste Strukturen (v.a. Nerven und Gefäße) sicher schonen zu können. Da es sich um eine offene Operation handelt, ist vom ersten Tag nach der OP an eine Handtherapie notwendig. Die Wundheilung dauert etwa 14 Tage. 

  • Durchführung der Operation: ambulant
  • Anästhesie: in Narkose
  • OP-Dauer: etwa 60 min
  • Nach der Operation: Handtherapie und Ruhigstellung der Finger in der Nacht in Streckstellung für 12 Wochen
  • Ausheilzeit: 14 Tage

Nadelfasziotomie (PNF)

Die PNF (perkutane Nadelfasziotomie) ist eine sehr wenig invasive Technik, bei der ohne Hautschnitt ambulant der vorhandene Strang geschwächt und schlussendlich durchtrennt wird.

  • Durchführung der Operation: ambulant
  • Anästhesie: Betäubung des Armes (Plexusanästhesie) oder Narkose
  • OP-Dauer: etwa 60 bis 90 min
  • Nach der Operation: intensive Handtherapie und Ruhigstellung der Finger in der Nacht in Streckstellung für 12 Wochen
  • Ausheilzeit: drei Tage (z.B. PNF) bis 14 Tage (partielle Fasziektomie)