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Nervenverletzungen

Alle Muskeln werden durch das Nervensystem gesteuert. Gibt es eine Unterbrechung einer dieser Nervenleitungen, kann die zugehörige Muskelfunktion entweder gar nicht, oder nur eingeschränkt ablaufen. Ähnlich verhält es sich mit der Sensibilität an der Hautoberfläche. Ist die für das Hautareal zugehörige Nervenleitung unterbrochen, ist dieses Areal taub. Darüber hinaus können unterbrochene Nervenleitungen sehr schmerzhaft sein.

An der Hand sind ebenso sämtliche Muskelbewegungen ausschließlich möglich, wenn die zugehörigen Nerven funktionieren. Die Möglichkeit sehr fein zu tasten, genau zu greifen und die Griffstärke zu variieren bedingt intakte Nerven.

Frische Nervenverletzung 

Bei einer frischen oder wenige Tage alten Nervendurchtrennung, z.B. durch eine Messerstichverletzung ist eine mikrochirurgische Naht der Nervenhülle innerhalb von Tagen notwendig.

Ältere Nervenverletzung

Wenn Nerven nicht zeitnah koaptiert (Naht der Nervenhülle) wurden, muss eine Nerventransplantation durchgeführt werden, um deren Funktion zu retten.

Eine weitere Möglichkeit ist die der motorischen Ersatzoperation oder der mikrochirurgischen Verlegung intakter Nerven auf die verletzten Anteile. 

  • Aufwand: hoch, mikrochirurgischer Eingriff
  • Durchführung der Operation: meist ambulant
  • Anästhesie: Lokalanästhesie (WALANT) oder Kurznarkose
  • OP-Dauer: 20 min bis 3 Stunden
  • Nach der Operation: kurze Ruhigstellung gefolgt von Handtherapie
  • Ausheilzeit: mehrere Monate
  • Anschließende Therapien: drei bis sechs Monate Handtherapie